Blower-Door - Schwachstellen aufdecken

Ganz klar:

Eine wichtige Voraussetzung zur Senkung der Energie- und Heizkosten ist die Vermeidung von Wärmeverlusten. Das Verfahren des so genannten „Blower-Door-Test“ zeigt nicht sichtbare Undichtigkeiten auf.

Gebäude werden aus unterschiedlichen Baustoffen/-teilen hergestellt. Es entstehen Stöße, Überlappungen und Durchdringungen, die nicht immer luftdicht verschlossen sind. Im Laufe der Zeit werden oft durch bauübliche Bewegungen diese Undichtheiten vergrößert und es entstehen sogar neue undichte Stellen.

Entsteht ein Wärmeverlust und damit höhere Heizkostenaufwendungen, so liegt das meist an der ausströmenden Raumluft.  Um die gestellten Anforderungen der Luftdichtheit einzuhalten, sollte die luftdichte Ebene frühzeitig in der Planung berücksichtigt werden. Insbesondere bei Häusern aus Leichtbaukonstruktionen ist ein hoher konstruktiver und planerischer Aufwand erforderlich, um Mängel zu vermeiden, damit es nicht zur Tauwasserbildung in der Konstruktion kommt und als Folge Bauschäden entstehen.

Für eine Blower Door-Untersuchung an einem Einfamilienhaus vor Ort sollte eine Zeit von mindestens 3 Stunden veranschlagt werden. Nach Abschluss der Messungen und der eingehaltenen Luftwechselrate bekommt der Hausbesitzer ein Zertifikat über die Qualität der gemessenen Gebäudehülle.

Jedes neu geplante Haus sollte auch heute schon die Anforderungen an die Dämmung und Luftdichtheit von morgen erfüllen, um Folgekosten zu vermeiden.

Wie der Blower-Door-Test funktioniert:

Ein Gebäude muss aus hygienischen und bauwerkstechnischen Gründen belüftet werden. Hierbei darf es sich ausschließlich nur um eine kontrollierte Lüftung durch Fensterlüftung oder Lüftungsanlagen handeln.